Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

111–112. Der Willensgierige I–II

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Was da, ihr Mönche, bei der Körperlichkeit Wille, Gier, Lust, Begehren (112. fügt hinzu: Sich-Anschließen und Anhangen, das Sich-Festlegen, Eingewöhnen, Hinneigen des Geistes) ist, das gebet auf! In solcher Weise wird diese Körperlichkeit aufgegeben sein, mit der Wurzel zerstört, einer aus dem Boden gezogenen Palmyra-Palme gleichgemacht, zum Nichtsein gebracht, nicht mehr fähig, künftig wieder zu entstehen.

Was da beim Gefühl—bei der Wahrnehmung bei den Gestaltungen—beim Bewußtsein Wille, Gier, Lust, Begehren (112.: Sich-Anschließen und Anhangen, das Sich-Festlegen und Eingewöhnen, Hinneigen des Geistes) ist, das gebet auf! In solcher Weise werden dieses Gefühl, diese Wahrnehmung, diese Gestaltungen, dieses Bewußtsein aufgegeben sein, mit der Wurzel zerstört, einer aus dem Boden gezogenen Palmyra-Palme gleichgemacht, zum Nichtsein gebracht, nicht mehr fähig, künftig wieder zu entstehen.“