Aṅguttara Nikāya

Das Fünfer-Buch

42. Der Einfluß des guten Menschen

Der in einer guten Familie wiedergeborene edle Mensch, ihr Mönche, gereicht vielem Volke zum Heil, Segen und Wohl. Vater und Mutter, Weib und Kind, Dienern und Knechten, Freunden und Genossen, Asketen und Priestern: allen diesen gereicht er zum Heil, Segen und Wohl.

Gleichwie ein starker Regen, dadurch, daß er das ganze Getreide zur Reife bringt, vielen zum Heil, Segen und Wohl gereicht, ebenso auch, ihr Mönche, gereicht der in einer guten Familie wiedergeborene edle Mensch vielem Volke zum Heil, Segen und Wohl.

Den Menschenfreund, der vielen Gaben spendet,
den Tugendhüter hüten auch die Götter.
Dem Wissensreichen, rein im Sittenwandel,
dem Pflichtgetreuen folgt stets guter Ruf.

Den Pflichtbewußten, Tugendhaften,
wahrhaftig, voller Schamgefühl,
solch Menschen, laut‘rem Golde gleich,
wer könnte ihn wohl tadeln wollen?

Selbst Himmelswesen preisen einen solchen
und Brahma selber kündet ihm sein Lob.